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Haltung von gefährlichen Hunden oder Hunden bestimmter Rassen

Gemäß § 4 Landeshundegesetz – LHundG NRW ist die Haltung von gefährlichen Hunden/Hunden bestimmter Rassen (§§3/10 LHundG) zudem erlaubnispflichtig und vor Anschaffung zu beantragen. Die entsprechenden Anträge hierfür sind persönlich einzureichen.

Zu den gefährlichen Hunden gemäß § 3 LHundG zählen:
 
  • Hunde, deren Gefährlichkeit nach § 3 Abs. 2 LHundG vermutet wird oder nach Absatz 3 im Einzelfall festgestellt worden ist.

  • Hunde der Rassen Pittbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier und deren Kreuzungen untereinander sowie deren Kreuzungen mit anderen Hunden.

Hunde bestimmter Rassen gemäß § 10 LHundG sind:

  • Alano, American Bulldog, Bullmastiff, Mastiff, Mastino Espanol, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Rottweiler und Tosa Inu sowie deren Kreuzungen untereinander sowie mit anderen Hunden.


Zu erbringende Nachweise
 
  • Führungszeugnis der Belegart R

  • Nachweis des Abschlusses einer besonderen Haftpflichtversicherung (Mindestdeckungssumme 500.000 € für Personen- und Sachschäden und 250.000 € für sonstige Schäden)

  • Bescheinigung eines Tierarztes über die Kennzeichnung des Hundes mit einem Mikrochip

  • Foto des Tieres

  • Nachweis der Sachkunde
    Der Nachweis der Sachkunde für gefährliche Hunde ist grundsätzlich durch eine Sachkundebescheinigung des amtlichen Tierarztes, für Hunde bestimmter Rassen auch von einer/m anerkannten Sachverständigen oder einer anerkannten sachverständigen Stelle zu erbringen.

    Für
  • Tierärzte/innen und Inhaber einer Berufserlaubnis nach § 11 Bundes-Tierärzteordnung,

  • Jagdscheininhaber/innen oder Personen, die die Jägerprüfung mit Erfolg abgelegt haben,

  • Inhaber/innen einer Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz zur Zucht/Haltung oder zum Handel mit Hunden,

  • Polizeihundeführer/innen,

  • Personen, die auf Grund Anerkennung nach § 10 Abs. 3 berechtigt sind, Sachkundebescheinigungen zu erteilen,

    gilt die Sachkunde als erbracht, wenn entsprechende Nachweise vorgelegt werden.


Vordrucke

siehe oben