Labbeck
In Labbeck leben ca. 1.300 Einwohner. Der Ortsteil liegt nördlich von Sonsbeck und hat eine gute Verkehrsanbindung zu der Autobahn 57 mit der Auffahrt in Sonsbeck.
Leben in ländlicher Dorfgemeinschaft
Aktives Vereinsleben

Das Haus ist für viele Zwecke nutzbar. Dort finden regelmäßig Sportveranstaltungen, Sitzungen und Feierlichkeiten statt. Es wird aber auch von den Vereinen als Möglichkeit für einen Kaffeeklatsch oder Informationsabend genutzt.
Zahlreiche Vereine bieten für alle Generationen ein breites Programm an Aktivitäten:
- DJK Labbeck-Uedemerbruch 1946 e.V.
- Förderverein des Kindergarten St. Georg Labbeck
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Freiwillige Feuerwehr
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Katholische Frauengemeinschaft Labbeck
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Kirchenchor "St. Marien" Labbeck
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Musikverein Harmonie 1911/1921
- Powerfrauen Labbeck
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Rheinischer Landfrauenverband Labbeck
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St. Hubertus Schützenbruderschaft 1863 Labbeck e.V.
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St. Martinskomitee Labbeck
Tourismus erleben
Die touristische Bedeutung wird in Labbeck groß geschrieben. Labbeck wird durch eine wundervolle Landschaft in das niederrheinische Radwegenetz mit einbezogen und bietet ein umfangreiches Tourismus- und Freizeitangebot für die Region. Die leistungsfähigen und innovativen Gewerbebetriebe sind weit über die Grenzen Sonsbecks bekannt und laden zum Verweilen ein, wie beispielsweise das "Landgut am Hochwald" oder der Campingpark "Kerstgenshof".
Historie
- Die Besiedlung der ehemaligen Gemeinde Labbeck mit den Bauernschaften Labbeckerbruch, Balberg und Hammerbruch geht mindestens in das 12. Jh. zurück.
- 1320 wurde die Bauernschaft Labbeckerbruch nach der Stadterhebung von Sonsbeck Schöffengerichtsbezirk.
- 1345 (die erste erhaltene Niederschrift des Schöffengerichtes).
Das Schöffengericht blieb bis zur Rechtsreform in Preußen durch eine Verordnung Friedrichs II. von 1753 die einzige institutionelle Zusammenfassung der Bauernschaft. - 1802 wurden die Bauernschaften Balberg und Hammerbruch zur Mairie Labbeck zusammengefasst.
- Das Dorf in der Bauernschaft Labbeckerbruch begann sich erst im 19. Jh zu entwickeln.
- 1827 wurde die erste Schule gebaut. Es folgten einige Häuser und Handwerksbetriebe.
- 1876 wurde Haus Hasenacker, ein Herrensitz, ursprünglich klevisch, im 16. Jh. errichtet, nach mehrfachem Besitzwechsel vom Preußischen Staat erworben und diente bis 1967 als Forsthaus.
- 1871/72 wurden Kirche und Pfarrhaus errichtet.
- Im 2. Weltkrieg erlitt das Dorf schwere Schäden. Die Zerstörung traf auch die Gehöfte und Häuser der Bauernschaft.
- Am 1. Juli 1969 wurde Labbeck zusammen mit Hamb in die Gemeinde Sonsbeck eingegliedert.
- Heute erfüllt Labbeck seine Aufgaben als Wohndorf und Zentrum der Bauernschaft und strebt einen geschlossenen Dorfkern an, der die Feldflur nicht weiter zersiedelt.