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Hausverbot für Sommerhitze - Tipps für kühles Wohnen

10.07.2018

Sommerhitze in Wohnräumen ist unangenehm und belastet die Gesundheit. Bleibt es nachts warm, stresst das den Körper und verhindert erholsamen Schlaf. „Einmal eingefangene Hitze wieder herauszubekommen, kann ziemlich schwierig sein. Der erste Tipp: Die Wärme gar nicht erst hereinlassen“, erklärt Akke Wilmes, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW im Kreis Wesel.

Hier seine Tipps:

  • Schatten spenden: Rollladen, Jalousien, Markisen und Co. Wichtig: Außen montiert bringen solche Schattenspender deutlich mehr. Können Fenster nur von innen verdunkelt werden, helle oder reflektierende Materialien verwenden. Außen aufgeklebte Sonnenschutzfolie hilft, verdunkelt aber.
  • Verglasung ersetzen: Bei Fenstern, die von außen nicht verschattet werden können, ist eine Sonnenschutzverglasung zu empfehlen.
  • Früh lüften: vor 8 Uhr Frischluft in die Wohnung holen. Lange lüften 2-3h, denn Wände, Möbel und andere Gegenstände speichern Wärme. Tagsüber Fenster schließen.
  • Wärmequellen ausschalten: Der zweite Kühlschrank kühlt die Getränke aber die Abwärme geht in den Raum. Auch Heizungsrohre geben Wärme ab, Heizung auf Sommerbetrieb einstellen!
  • Prinzip Thermoskanne: Warmes bleibt warm und Kaltes kalt, Wärmedämmung am Haus spart im Winter Heizenergie und hält im Sommer die Hitze draußen - besonders in Dachräumen. Gut geeignet sind dichtere, schwerere Dämmstoffe wie Naturfasern oder Mineralwolle.
  • Effizient kühlen: Wer nicht auf Klimatisierung verzichten kann, sollte effiziente Geräte einsetzen und sich vor dem Kauf beraten lassen. Ventilatoren sorgen immerhin für eine Luftbewegung.
  • Weiter Infos zum Thema Raumklima und Gebäudemodernisierung auf www.alt-bau-neu.de/kreis-wesel

Wie Wärme immer auf der richtigen Seite der Wände bleibt und was im Einzelfall effiziente Abkühlung bringt, können Sie bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW oder in den Beratungsstellen erfahren. Kostenfreie Beratung in den Rathäusern in Alpen (Di), Sonsbeck (Di) und Xanten (Mo) nach Anmeldungen 0281/ 473684-15 und 0211 / 33 996 555. Zusätzliche Auskunft gibt Frau Miriam Böckmann, Klimaschutzmanagerin, Tel.: 02838/36167.