Startseite » Startseite » Coronavirus

Umgang im öffentlichen Leben zur Eindämmung der
COVID19-Epidemie

Seit dem 27. Januar 2020 hat das Coronavirus auch die Bundesrepublik Deutschland erreicht. Zur Eindämmung der COVID19-Epedemie haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder seitdem weitreichende Maßnahmen beschlossen:

"Die hohe Dynamik der Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland in der ersten Märzhälfte hat dazu geführt, dass Bund und Länder für die Bürgerinnen und Bürger einschneidende Beschränkungen verfügen mussten, um die Menschen vor der Infektion zu schützen und eine Überforderung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung, die diese Maßnahmen mit Gemeinsinn und Geduld einhalten und besonders denjenigen, die für die praktische Umsetzung der Maßnahmen sorgen und natürlich auch denen, die im Gesundheitssystem ihren Dienst leisten, gilt unser herzlicher Dank.

Durch die Beschränkungen haben wir erreicht, dass die Infektionsgeschwindigkeit in Deutschland abgenommen hat. Das ist eine gute Nachricht. Gleichzeitig haben wir aber auch gelernt, dass ohne Beschränkungen die Infektionsgeschwindigkeit sehr schnell zunimmt, während das Verlangsamen des Geschehens sehr viel Zeit braucht und einschneidende Maßnahmen erfordert.

Deshalb müssen wir alles tun, um die Erfolge der letzten Wochen zu sichern. Für die kommende Zeit ist die Leitschnur unseres Handelns, dass wir alle Menschen in Deutschland so gut wie möglich vor der Infektion schützen wollen. Das gilt besonders für ältere und vorerkrankte Menschen, aber auch bei jüngeren Infizierten gibt es schwere Verläufe. Deshalb stehen Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen überall und insbesondere dort, wo Kontakte notwendig sind, etwa in bestimmten Arbeitsumgebungen, besonders im Mittelpunkt.

Wir werden in kleinen Schritten daran arbeiten, das öffentliche Leben wieder zu beginnen, den Bürgerinnen und Bürgern wieder mehr Freizügigkeit zu ermöglichen und die gestörten Wertschöpfungsketten wiederherzustellen. Dies muss jedoch gut vorbereitet werden und in jedem Einzelfall durch Schutzmaßnahmen so begleitet werden, dass das Entstehen neuer Infektionsketten bestmöglich vermieden wird.

Der Maßstab bleibt dabei, dass die Infektionsdynamik so moderat bleiben muss, dass unser Gesundheitswesen jedem Infizierten die bestmögliche Behandlung ermöglichen kann und die Zahl der schweren und tödlichen Verläufe minimiert wird. Wir müssen uns alle bewusst machen, dass wir die Epidemie durch die Verlangsamung der Infektionsketten der letzten Wochen nicht bewältigt haben, sie dauert an. Deshalb können wir nicht zum gewohnten Leben der Zeit vor der Epidemie zurückkehren, sondern wir müssen lernen, wie wir für eine längere Zeit mit der Epidemie leben können."

Hier finden Sie Fragen und Antworten rund um die aktuelle Regelung:

Landesportal NRW zum Thema Corona

Umgang mit Verstößen
Zur Umsetzung der Rechtsverordnung ist unser Ortnungsamt gehalten, die Bestimmungen energisch, konsequent durchzusetzen. Dabei wird das Ordnungsamt von der Polizei unterstützt. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Die zuständigen Behörden sind gehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro festzusetzen. Die entsprechenden Bußgeldhöhen finden Sie in der Seitenleiste unter "Aktuelle Bestimmungen / Bußgeldkatalog".

 
Sonstige Maßnahmen
  • Die Gemeinde Sonsbeck richtet für alle gemeindlichen Fragen rund um das Thema Corona ab Montag, den 16.03.2020, ab 12:00 Uhr eine Hotline ein, die von Montag bis Donnerstag jeweils in der Zeit von 8 bis 16 Uhr und Freitag in der Zeit von 8 bis 12 Uhr besetzt ist (Tel.: 02838/36180). Ansonsten bleibt die Gemeindeverwaltung über die bekannten Durchwahlen oder über die Zentrale unter 02838/360 erreichbar. Bei medizinischen Fragen wenden Sie sich bitte unmittelbar telefonisch an Ihre Hausarztpraxis, Ihren Facharzt oder an die Krankenhäuser.
  • Absage aller gemeindlichen Veranstaltungen und darüber hinaus aller weiteren öffentlichen Veranstaltungen unabhängig von der Teilnehmerzahl bis auf weiteres, mindestens bis zum 19.04.2020 (Ende der Osterferien).
  • Ebenfalls abgesagt werden alle Sitzungen des Gemeinderates und seiner Ausschüsse bis mindestens 19.04.2020. Die nähere Vorgehensweise wird kurzfristig mit den Fraktionen besprochen.
  • Die Gemeindebücherei in der S’Grooten-Schule ist bis zum 19.04.2020 vorerst geschlossen. Die Ausleihfristen der Bücherei werden automatisch bis zur Wiedereröffnung verlängert.
  • Die Gemeindeverwaltung wird für den Publikumsverkehr ab dem 16.03.2020 bis mindestens zum 19.04.2020 geschlossen. Unbedingt notwendige Behördengänge sind nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich.
  • Ehrungsbesuche bei Alters- und Ehejubilaren werden ebenfalls ausgesetzt.
  • Der Bügerbus stellt ab dem 17.03.2020 vorerst seinen Betrieb ein. Der Bürgerbusverein bittet um Ihr Verständnis

Diese Übersicht wird fortlaufend aktualisiert.

Verhalten bei Erkrankungen


Bürgerinnen und Bürgern, die eine Infektion befürchten, wird dringend geraten, möglichst nicht direkt die Hausarztpraxen oder Krankenhäuser aufzusuchen, sondern immer erst anzurufen!

Bezüglich regulärer Hausarztbesuche informieren sie sich bitte im Vorfeld bei ihrer Praxis.  

Infektionsschutz

Foto: HandhygieneDie Infektionen mit dem neuen Coronavirus nehmen in Deutschland noch immer zu. Das Gesundheitsamt empfiehlt sich generell an grundlegende Hygieneregeln zu halten, um sich selbst zu schützen und eine Verbreitung von Coronaviren zu vermeiden.

Weitere Informationen zum Infektionsschutz gibt es auf der Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter:

www.Infektionsschutz.de

Wichtige Fragen und Antworten zum Corona-Virus

Foto: Hand mit leerem ZettelAuf dieser Seite finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten. Die Seite des Landesportals NRW wird fortlaufend aktualisiert:

FAQ zum Coronavirus

Urlaub und Reisen

Foto: UrlaubskofferVor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland wird derzeit gewarnt. Sie müssen mit weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im Reiseverkehr, mit Quarantäne­maßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens rechnen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des auswärtigen Amtes:

Auswärtiges Amt

Wo können Unternehmen Informationen im Umgang mit dem Coronavirus erhalten?

Informationen werden inzwischen von zahlreichen Behörden, Kammern und Verbänden angeboten wie zum Beispiel

Es empfiehlt sich eine regelmäßige Überprüfung, da sich situationsbedingt auch kurzfristig Änderungen ergeben können.

Aktuelle Zuständigkeiten

Das Kreisgesundheitsamt des Kreises Wesel und die kreisangehörigen Städte und Gemeinden befinden sich in enger Abstimmung bezüglich der Entwicklungen zum neuartigen Coronavirus.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung erhalten alle öffentlichen Stellen zurzeit viele Anfragen von Medienvertreter/innen und Bürger/innen. Die Lage wird entsprechend den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts sowie des Landeszentrums Gesundheit NRW kontinuierlich beobachtet, damit bei Bedarf unverzüglich notwendige Maßnahmen durchgeführt werden können. Unter anderem wurden und werden als Vorbereitung Abstimmungsgespräche mit den (medizinischen) Akteuren (z. B. Krankenhäuser, Rettungsdienste, Ordnungsämter) geführt. Weitere Abstimmung erfolgt je nach Lage und Empfehlung durch das Robert-Koch-Institut bzw. das Landeszentrum Gesundheit NRW.

Nähere Informationen zum Coronavirus, darunter auch die aktuelle Einschätzung des Robert-Koch-Instituts, finden Sie unter den unten stehenden Links. 

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) hat unter 0211 - 911 910 01 eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen geschaltet. Diese ist erreichbar von montags bis freitags zwischen 08:00 und 18:00 Uhr.

Bürger-Hotline

Alle Bürgerinnen und Bürger können sich mit ihren Fragen, Sorgen und Nöten zum Thema Coronavirus telefonisch unter

0 28 38 - 36 180

an die Bürger-Hotline der Gemeinde wenden. Die Hotline ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt. Auch Menschen, die aufgrund ihres Alters oder sonstiger Gebrechen ihr Haus nicht verlassen können oder Hilfe benötigen, können sich dort melden.