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Sehenswürdigkeiten

Foto: Dürsberg mit AussichtsturmDie Gemeinde Sonsbeck mit den Ortschaften Sonsbeck, Hamb und Labbeck liegt in einer naturnahen Landschaft, die - fernab von Hektik und Massentourismus - zum Wandern, Radfahren und Entspannen einlädt. Hier gibt es viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken. 

Sonsbeck

Hamb

Labbeck

Aussichtsturm SonsbeckAussichtsturm

Der Aussichtsturm auf dem Dürsberg, eine Holzkonstruktion aus dem Jahre 1981 ist eine einmalige Attraktion am unteren Niederrhein. 154 Stufen führen zur Aussichtsplattform, die ca. 100 m über NN liegt und mit Abstand die höchste Erhebung in der Umgebung ist. Von hier aus hat man einen herrlichen Panoramablick über weite Teile des unteren Niederrheins.

Leider ist zurzeit der Aussichtsturm gesperrt.

Die Verwaltung der Gemeinde Sonsbeck weist darauf hin, dass der Aussichtsturm in der Sonsbecker Schweiz bis auf Weiteres nicht genutzt werden kann. Nach Auswertung des inzwischen vorliegenden Gutachtens eines Sachverständigen über den baulichen Zustand des mittlerweile 34 Jahre alten Aussichtsturmes, ist mit einer kurzfristigen Nutzungsfreigabe nicht zu rechnen. Zu sehr haben Wind und Wetter über Jahrzehnte ihre Spuren hinterlassen. Die geschätzten Sanierungskosten belaufen sich auf rund 145.000 €. Ein solch hoher Betrag ist im laufenden Haushalt der Gemeinde Sonsbeck nicht eingeplant.

Wie überregional bekannt der markante Dreiecksturm mit seiner rund 26 m hohen Aussichtsplattform ist, erfahren im Moment die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung. Es gehen viele Anfragen von Einwohnern, Besuchern oder Besuchergruppen ein, wann das Holzbauwerk wieder betreten werden dürfe.

Der für den Aussichtsturm zuständige Fachbereich 4 (Planen und Bauen) erarbeitet zurzeit verschiedene Varianten, um den Interessierten auch weiterhin den einmaligen Blick über die Sonsbecker Schweiz bieten zu können.

Evangelische Kirche

Evangelische Kirche

Die evangelische Kirche an der Hochstraße ist im Jahre 1655 erbaut worden. Der Kirchenbau löste das bis dahin bestehende Provisorium ab, das darin bestand, dass die reformierte Gemeinde den Sitzungsraum des Rathauses am Markt als Gottesdienstraum benutzen konnte. Der schlichte Backsteinbau der Kirche spiegelt sich auch im Inneren durch die strenge und sparsame Ausstattung wider. Interessant ist das Barockportal aus Sandstein im Turm, es trägt die Jahreszahl 1655 mit dem Wappen von Sonsbeck.
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Findlingsweg

Bild eines Steines mit der Aufschrift Findlingsweg
Die Idee des Findlingsweges ist es, dass der Wanderer, der auf dem Geologischen Wanderweg einen Eindruck vom tieferen Untergrund und der Struktur der Moränenlandschaft um Sonsbeck bekommen hat, am Ende des Weges die Findlinge oder Driftblöcke vorfindet und damit einen abgerundeten Eindruck der Eiszeitlandschaft und der hier anzutreffenden Erscheinungen bekommt. Zugleich erhält der GeoWanderweg dadurch den Charakter eines Rundweges, der zu seinem Ausgangspunkt zurückführt. Die Findlinge wurden alle in Auskiesungen am Niederrhein gefunden.
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Geologischer Wanderweg

Station des Geologischen Wanderweges

Die erdgeschichtliche Entstehung der "Sonsbecker Schweiz" ist in geologischer Hinsicht überaus bemerkenswert. Der "Geologische Wanderweg" läßt diese Entstehungsgeschichte lebendig werden. Er ist 1,2 km lang und hat sechs Informationsstationen. Der Weg beginnt am Römerturm (Bögelscher Weg) und endet am Aussichtsturm.

Seit mehreren Jahren organisiert der Verein für Denkmalpflege Sonsbeck e. V. (Herr Kamps, Tel.: 02838/1500) Führungen für interessierte Besucher. Gerne auch für z. B. Schulklassen, Vereine und an Geologie interessierte Gruppen. Diese Führung dauert ca. zwei Stunden.

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Gerebernus-Kapelle (Wallfahrtskapelle)

Gerebernus-KapelleDie St.-Gerebernus-Kapelle geht auf eine Hofkapelle in der Keimzelle des „alten Sonsbeck“ zurück. Diese historische Siedlung lässt sich bis in römische Zeit zurückverfolgen, als entlang der römischen Heerstraße Xanten-Geldern-Venlo hier, in heutiger Nachbarschaft zur Kapelle, ein befestigter Wachtposten entstand. Der heute noch existente Römerturm soll darauf zurückzuführen sein.

Die Bergrandlage wurde in der Stauferzeit zur Anlage eines befestigten Hofes der Kölner Erzbischöfe genutzt, auf dem nach ca. 900 die erste Kapelle entstand. In der Kapelle wurde der Heilige Gerebernus verehrt, der um ca. 600 zusammen mit der Heiligen Dymphna den Märtyrertod erlitten haben soll.
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Gommansche Mühle

Foto der Gommanschen MühleIn der Ortsmitte von Sonsbeck erhebt sich die sogenannte Gomman'sche Mühle. Es handelt sich hier um eine Turmwindmühle vom Typ Bovenkruyver. Die erste Inbetriebnahme erfolgte wahrscheinlich ab 1840. Nachdem die Mühle erhebliche Kriegsschäden erlitten hatte wurden diese 1960 beseitigt und Kappe, Umgang und Flügel wurden ab 1984 erneuert. Im Jahre 1935 mussten die Flügel abgenommen wurden, da diese zu gefährlich wurden.

Nach einer großen Kraftanstrengung wurde dann 1983/84 die Mühle vom einzigen Mühlenbauer des Niederrheines Johannes Voßdellen wieder Instand gesetzt. Eines der traurigsten Erlebnisse war im April 1995, als ein Mühlenflügel im Sturm abbrach und die restlichen Mühlenflügel abgenommen werden mussten. Später stellte sich heraus, dass die gesamte 1984 erneuerte Holzkonstruktion morsch war. 1997 wurde die Mühle dann in einer gemeinsamen Kraftanstrengung des Vereins für Denkmalpflege der Gemeinde Sonsbeck und des Rheinischen Amtes für Denkmalpflege erneut Instand gesetzt.

Ende November war die Restaurierung abgeschlossen und am 07.12.1997 wurde sie im Rahmen einer feierlichen Eröffnung dem Verein für Denkmalpflege zur weiteren Nutzung übergeben. Heute finden in der Mühle Trauungen, Lesungen, Weinproben sowie kleine Konzerte statt.


Kastell

Kastell SonsbeckDas Kastell wurde 1988 als Erweiterung des bestehenden Gebäudes „Haus an der Mühle“ gebaut. Das Erweiterungsgebäude sollte sich städtebaulich gut in die Gesamtsituation einfügen und mehr Platz für kulturelle Veranstaltungen und parlamentarische Bereiche schaffen.

Rathaus Sonsbeck

Rathaus SonsbeckDas „neue“ Rathaus wurde 1989 fertiggestellt und löste das zum Rathaus umgebaute Wohnhaus ab, welches lange Zeit als „Übergangslösung“ genutzt wurde. Bereits seit den 70er Jahren liefen die Bemühungen, in Sonsbeck ein neues Verwaltungsgebäude zu errichten. Es mussten zähe Verhandlungen mit den zuständigen Behörden des Landes Nordrhein-Westfalen geführt werden bis am 06.03.1987 der amtierende Innenminister Herr Dr. Herbert Schnoor dem Bau des neuen Rathauses zustimmte. 

 

Römerturm SonsbeckRömerturm

Bereits während der Antike legten Römer auf dem Balberg in der Sonsbecker Schweiz einen Wachturm zur Sicherung der Heerstraße zwischen Vetera (nahe dem heutigen Xanten) und Blerick (Venlo - Niederlande) an. Später wurde dieser zu einer Wehr- und Wohnburg der klevischen Grafen und Herzöge ausgebaut; bis heute existiert jedoch nur der 1417 errichtete Rundturm, der in Anlehnung an seine Vorgeschichte den Namen „Römerturm“ trägt. 1203 wurde die Sonsbecker Kapelle von der Kirchengemeinde des Xantener Viktorstiftes getrennt und zur Pfarrei erhoben.

Der „Römerturm“ ist ein Backsteinbau aus dem Beginn des 15. Jh. und war Mühlenturm der landesherrlichen Mühle, die bereits 1319 belegt war. Die Mühle war 1836 noch in Betrieb.

Schweinemarktbrunnen

SchweinemarktbrunnenDer Sonsbecker Schweinemarktbrunnen ist in der Bundesrepublik der größte seiner Art nördlich der Mainlinie und wurde mit dem Bau des neuen Rathauses 1989 von der Sparkasse Moers gestiftet. Er steht auf dem Vorplatz des Rathaues und zeigt eine wassergefüllte Suhle, in der sich eine Sau wälzt. Drei kleine Ferkelchen sind in ihrer putzigen, aufgeregten Art am Suhlenrand postiert. Kopf, Ohren, Beine und das Ringelschwänzchen der Schweine sind beweglich. Ein runder, erhöhter Brunnensockel trägt die klassischen Figuren des Ferkelmarktes; den Händler und den Bauern, beim Handel am Schweinekorb.

Sonsbecker Schweiz 

Sonsbecker SchweizDie Sonsbecker Schweiz ist ein Abschnitt des Niederrheinischen Höhenzuges, dessen höchster Punkt bei 87,20 m über NN liegt. Ein "Geologischer Wanderweg", der am Römerturm beginnt und am Aussichtsturm endet, erklärt anhand von sechs Informationsständen die Entstehung der Niederrheinischen Hügellandschaft. Die Auflockerung des Landschaftsbildes mit grünen Wiesen und fruchtbaren Feldern in der Niederung und den teilweise waldreichen Höhen, die vielen Ausflüglern Erholung bieten, verleiht dieser Gemeinde das reizvolle Gepräge. So wurde dieses Gebiet in der Landschaftsplanung für Naherholung ausgewiesen.
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St. Maria Magdalena Kirche

St.Maria Magdalena KircheMit dem Bau der Stadtkirche in Sonsbeck wurde um 1425 begonnen. Der 1431 fertiggestellte Bau umfasste zunächst den Turm, das Langhaus und eine kleine Choranlage. Diese Kirche übernahm die Funktion der Pfarrkirche von der Katharinenkirche, die 1203 Pfarrkirche geworden ist.

Im Jahre 1517 erfolgte dann der große Chorbau, welcher das Mittelschiff der Kirche überragte. Weitere Umbauten erfolgten im 19. Jh. in dem die Kirche der basilikalen Form angepasst wurde.

In der Endphase des Zweiten Weltkrieges erlitt auch die Pfarrkirche in den Tagen vom 22. Bis 27. Februar 1945 schwerste Schäden. Die Gewölbe des Mittelschiffes und Teile der Seitenschiffe wurden zerstört, alle Fenster und große Teile des Maßwerkes vernichtet. Der Turm erlitt beträchtliche Schäden am Mauerwerk und der Turmhelm stürzte am 28. Dezember 1945 zusammen. Umfangreiche Renovierungsarbeiten lassen den 39,60m langen und 23m breiten gotischen Backsteinbau der Magdalenenkirche im heutigen Glanz erscheinen.
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Winkelscher Busch

Foto Winkelscher Busch
Südlich vom Ortskern Sonsbeck gelegenes Mischwaldgebiet mit ausgedehntem Eßkastanienbestand. Für die sportliche Freizeitgestaltung stehen Waldsportpfad, Waldlaufbahn und ein Sportplatz zur Verfügung. Pferdeliebhaber und Freunde des Reitsports kommen im Reitzentrum voll auf ihre Kosten. Zwei Ausflugslokale bieten ausgezeichnete Möglichkeiten zu einer kleinen Erfrischung in gepflegter Atmosphäre und verfügen über ein anerkannt gutes kulinarisches Angebot.

Senioren- und Behindertenwanderweg

Foto: Schild mit Behinderten- und SeniorenwanderwegDieser besondere Rundwanderweg beginnt und endet am Neutorplatz. Die kleine Runde ist 3,9 km und die große Runde 5,6 km lang. Viele Ruhebänke und zwei Schutzhütten laden zur Rast ein. Der Wanderweg erschließt eine abwechslungsreiche, ruhige Landschaft in der Ebene und kann auch von Rollstuhlfahrern ohne Schwierigkeiten benutzt werden.

Antoniusbrunnen (Hamb)

Antoniusbrunnen HambAuf Initiative des Vereins der Gesamtvereine von Hamb vom 15.08.1996 wurde der Bau eines „Antoniusbrunnens“ angedacht. Finanziert durch Eigenmittel und Spenden der Kulturstiftung Sparkasse Moers wurde die Einrichtung angegangen. Heute steht das Kunstwerk an der Südseite des Dorfplatzes gegenüber von Kirche und Pfarrhaus. Dargestellt ist der Heilige auf einem Sockel in U-Form, umgeben von zwei Wasserläufen. Erinnernd an die Hamber Leyen, die das etwas höher liegende Dörfchen Hamb in einem Kendel umfließen. Die etwa lebensgroße Figur des „St. Antonius mit Stab und Schwein“ steht als Schutzpatron des Dorfes in Bronze darauf.

St. Antonius Kirche (Hamb)

Foto: St. Antonius Kirche (Hamb)Mit dem Bau der Kirche wurde nach 1605 begonnen. Johann II. von Pallant, der mit seiner Frau Elisabeth von Raesfeld um 1619 den Altar spendete, war Bauherr. Der Turmhahn trug die Jahreszahl 1607. Die Kirche ist ein gotischer Backsteinbau mit Satteldach und Dachreiter und der östlich vor dem Chor angefügten alten Sakristei. Auf dem Zugangsweg der Kirche befindet sich das Ehrendenkmal als Gedächtniskapelle mit der Madonna aus dem 18. Jahrhundert mit farbigen Fenstern und schmiedeeisernem Gitter.

Forsthaus Hasenacker (Labbeck)

Forsthaus HasenackerDas ehemalige Forsthaus Hasenacker in Sonsbeck-Labbeck wird seit 1966 als Jugendbildungsstätte genutzt. Der Altbau stammt aus dem Jahre 1779. Die Geschichte des Grundstückes Hasenacker lässt sich aber noch weiter bis in die Zeit der Grafschaft Kleve verfolgen.
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Labbecker Brunnen 

Foto des Brunnen in LabbeckDank der St. Hubertus-Schützenbruderschaft, die eine lange Phase der Überlegungen und Planungen durch tatkräftiges Handeln umgesetzt hat, konnte mit dem neu gestalteten Dorfplatz die prächtige Brunnenanlage an der Marienbaumer Straße am 01.06.2008 offiziell eingeweiht werden. Mit dem "Labbecker Brunnen", der sehr anschaulich die geschichtliche Bedeutung der Ortschaft wiedergibt, ist dem Sonsbecker Steinbildhauermeister Reiner Weber ein beeindruckendes Werk gelungen. Dem Künstler sowie dem Heimat- und Verkehrsverein Sonsbeck e. V., vor allem aber der Kulturstiftung der Sparkasse am Niederrhein, für die großzügige finanzielle Förderung, sei herzlich gedankt. 

Der "Labbecker Brunnen" des Sonsbecker Steinbildhauermeisters Reiner Weber ist der "Römischen Wasserleitung" nachempfunden, die vor etwa 2000 Jahren die "Colonia Ulpia Traiana (CUT)" - nordwestlich der heutigen Stadt Xanten gelegen - aus den Quellen "Am Hasenacker" mit Trinkwasser versorgte.
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Pestkreuz Labbeck

Pestkreuz (Labbeck)

Das Pestkreuz wurde 1628 erbaut und stand ursprünglich einer Kapelle am Haneshof. Nun steht es seit 1977 an der Marienbaumerstraße, nördlich vom Dorf. Das Kreuz steht auf einem quadratischen Sockel, über dem eine sich nach oben schmaler werdender Säule ragt. Diese ist bestehend aus drei Trommeln verschiedenen Gesteines. Mit einem Kapitell als Abschluss steht das Kreuz mit der Jahreszahl 1628 auf der Vorder- und Rückseite da.
St. Marien Kirche Labbeck

St. Marien Kirche (Labbeck)

Die Kirche wurde um 1870/1871 nach den Plänen des Architekten Franz Pelzer errichtet. Durch die Chorfenster und das große Westfenster sowie die fünf weiteren Fenster an der Nordseite und vier an der Südseite entsteht die Wirkung eines lichten Saalbaus. Nördlich der Kirche befindet sich der seit 1901 bestehende Friedhof mit seinen schönen handwerklichen Grabmalen und der Friedhofskapelle, sowie das an diese angebaute Mahnmal für die Toten der Weltkriege.

Der kurze Draht ins Rathaus

☎ (02838) 36-0
 (02838) 36-109
 info@sonsbeck.de

Erreichbarkeit
Mo - Do:08.00 - 16.00 Uhr
Fr:08.00 - 12.00 Uhr

Anschrift
Gemeinde Sonsbeck
Herrenstraße 2
47665 Sonsbeck