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unterstellt,
Sonsbeck wird eine Mairie im Roer-Department. Die Stadtrechte
gehen endgültig verloren. Die bis 1814 währende "Fremdherrschaft"
ist jedoch nicht nur negativ zu bewerten. Die straffe französische
Verwaltungstechnik, die großen Straßenbauten, die
fortschrittlichen zivilrechtlichen Gesetze sind positive Ereignisse
der Franzosenzeit.
Ab 1815 gehört
der linke Niederrhein wieder zu Preußen, Sonsbeck, das mit
Hamb eine Bürgermeisterei gebildet hat und mit der Bürgermeisterei
Labbeck in Personalunion verwaltet wird, gehört zu den Kreisen
Rheinberg (1815 - 1823), Geldern (1824 - 1857), Moers (1857 -
1975) und anschließend zum Kreis Wesel.
Der 2. Weltkrieg
trifft den Ort Sonsbeck mit seiner ganzen Härte. Die Bausubstanz
einschließlich der öffentlichen und kirchlichen Gebäude
ist zu 85 % zerstört.
Die Lage,
so hoffnungslos sie zunächst scheint, ist 1945 der Ausgangspunkt
einer neuen Entwicklung. Die Grenzen der alten, noch aus der clevischen
Zeit geprägten Kleinstadt werden gesprengt. Die Entwicklung
nach dem Kriege läßt hoffen, daß Sonsbeck eine
Zukunft hat.
Dafür spricht auch, daß bei der kommunalen Neugliederung
die Gemeinde ihre Selbständigkeit bewahren konnte.
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