|
Die Selbständigkeit
Sonsbecks beginnt mit der Verleihung der Stadtrechte durch den
Grafen Theodor von Cleve am 14.12.1320.
Die Verleihung
der Stadtrechte setzt voraus, daß schon ein Ort vorhanden
ist, der eine längere Entwicklungszeit hinter sich gebracht
hat. Wie lange die Besiedlung dieses Raumes gedauert hat, kann
nur geschätzt werden. Doch dürften es mehr als 200 Jahre
gewesen sein.
Die Gewährung
der Pfarrechte im Jahre 1203 war ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung
der Selbständigkeit. Das bedeutendste bauliche Denkmal aus
dieser Zeit ist die Magdalenenkirche, die etwa 1431 fertiggestellt
wurde.
Im Jahre 1431
erhält die Stadt das Marktrecht durch den inzwischen zum
Herzog aufgestiegenen Landesfürsten.
Der wichtigste
geschichtliche Vorgang um die Wende des 16.Jahrhunderts ist das
Erlöschen des Hauses Cleve. Der nun beginnende clevisch-jülische
Erbfolgekrieg ist Auftakt jener mörderischen zerstörerischen
Epoche, die erst nach dem 30-jährigen Krieg endet. Den Tiefpunkt
der Geschichte erlebt Sonsbeck gegen Ende des 18. Jahrhunderts
als Folge der Französischen Revolution. Das linke Rheinufer
wird 1794 der französischen Militärregierung
|