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Von der Anlage
her modern überformter Friedhof mit wenigen älteren
Grabsteinen des 19. Jahrhunderts, teilweise in Gußstein;
früheres Friedhofskreuz an den Nordrand in eine neue Anlage
versetzt. Denkmalwert lediglich das von der alten Einfriedung
erhalten gebliebene Haupttor am Chor der Gerebernuskapelle: dreiteilige
Toranlage mit Backsteinpfeilern und Sandsteininnenbekrönung,
Mitteltor mit 2 seitlichen Eingängen, Gitter in allen Formen
erneuert.
Auf dem Friedhof
eine ebenfalls denkmalwerte Kriegsgräberanlage. Diese besteht
im Kern auf dem hierhin versetzen älteren Rest einer nach
dem 1. Weltkrieg an der Xantener Straße errichteten Anlage,
die im 2. Weltkrieg stark beschädigt und anschließend
beseitigt wurde. Ihr Künstler ist nicht bekannt. Das heutige
Ehrenmal wurde durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
gestaltet und 1956 eingeweiht. Etwa mittig im Zentrum der Gräberanlage
(mit Kreuzen für die Gefallenen des 2. Weltkriegs, darunter
Polen, Russen und ein Belgier) eine gestaltete Anlage mit liegenden
Steintafeln zum Gedenken an die Toten des 1. und 2. Weltkriegs,
im Scheitel davon das ältere Denkmal aus Kunststein in Form
einer Giebelwand, stark von Efeu überwuchert; davor ein vollplastisches
Relief eines Engels auf der Schlange mit gesenktem Flammenschwert,
darüber Bogen in 2 Puttenkonsolen auslaufend.
Friedhofsportal und Kriegerehrenmal sind als zentrale Bestattungs-
und Totendenkplätze bedeutend für die Geschichte des
Menschen und die Gemeinde Sonsbeck. An ihrer Erhaltung besteht
aus wissenschaftlichen, insbesondere orts- und religionsgeschichtlichen
und volkskundlichen Gründen ein öffentliches Interesse.
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