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Kath. Pfarrkirche
des von einer Anhöhe verlagerten und 1320 mit Stadtrechten
ausgestatteten Ortes. Ursprünglich eine dreischiffige Hallenkirche
zu 5 Jochen und Westturm aus dem 1. Drittel des 15. Jh.; der Chor
1517 erneuert. 1875 weitgehende Veränderungen, u. a. basilikale
Erhöhung des Mittelschiffes und Einzug von Netzgewölben.
Von der ehemals reichhaltigen neugotischen Ausstattung im wesentlichen
ein Seitenaltar mit der Rosenkranzspende und der Hochaltar von
Fleige, Münster, erhalten; dabei Verwendung von aus Soest
stammenden Schnitzgruppen der Zeit von um 1520, die Flügelmalereien
von M. A. Wagner, 1885. Sakramenthaus, Anfang 16. Jh., heute im
südlichen Seitenschiff anstelle des dort ehemals befindlichen
Altars.
Taufstein 14. Jh. Steinernes, ehemals draußen aufgestelltes
Friedhofsmonument von 1483, bestehend aus Kreuz, Totenleuchte,
Geißelsäule mit den Leidenswerkzeugen, einer Darstellung
Christi auf dem kalten Stein sowie der Lanze und dem Ysopstab.
Sitzende Muttergottes, um 1450. An den Wänden und Pfeilern
größere Anzahl spätgotischer Skulpturen, Ende
15. /Anfang 16. Jh.; hervorzuheben sind: Muttergottes mit Kind,
Engel mit den Leidenswerkzeugen als Schildknappen Christi (an
die Xantener Engel anschließend), Pieta, Anna Selbdritt,
weibliche Heilige, hl. Johannes d. T., ein hl. Laurentius und
ein hl. Christophorus auf einer Konsole mit Stadtwappen.
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